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James Bond Casino Royale: Pokerface mit Hang

Date: 2017-10-22 14:20

Dagegen vermisst man die Leichtigkeit und Selbstironie, der die Bond-Filme seit jeher ausgemacht hat. Humor scheint seine Sache nicht, und allzu oft verzieht Craig seinen Mund zu einer Entenschnute. Waren seine Vorgänger Sean Connery, Roger Moore und zuletzt Pierce Brosnan regelrechte Charmebolzen, bleibt Craig auch im Kontakt mit Frauen stets leicht unterkühlt. In "Casino Royale" wird ihm nur eine Liebschaft zugestanden - mit der hinreißenden Eva Green ("Die Träumer"), die die Finanzbeamtin Vesper Lynd verkörpert. Dass es zwischen beiden mächtig knistert, ist aber vor allem den Dialogen zu verdanken, an denen auch der Oscar-Preisträger Paul Haggis (". Crash") mitgeschrieben hat.

Warum ich James Bonds Aston Martin DBS aus Casino Royale

Letztlich belegen die eindrucksvollen Zeiten in Hockenheim und auf der Nordschleife mit der ihnen eigenen Überzeugungskraft, dass der DBS beileibe kein Blender ist. Oder, um es mal so zu formulieren: Der DBS ist in puncto Fahrdynamik objektiv erheblich besser aufgestellt, als sein gemäßigter Gran Turismo-Auftritt suggeriert. Was die Sache noch erfreulicher macht: Die sportlichen Meriten müssen keineswegs durch unbotmäßige Handhabung oder gar Waghalsigkeit erkauft werden.

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Trotz einigermaßen ausgewogener Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse - 57,6 zu 97,9 Prozent - und Unterstützung durch ein Sperrdifferenzial gehen die Antriebsräder vor allem bei kalten Reifen leicht in Wheelspin über, was angesichts des motorischen Antritts auch nicht verwundert. Die Gänge lassen sich auch bei schneller Handhabung tadellos sortieren. Die Kupplung ist zwar in der Bedienung etwas schwergängig, zeigt aber beim Ein- und Ausrücken tadellose Manieren - und nebenbei auch Durchhaltevermögen. Die Verzögerungsleistung der Keramik-Bremsanlage liegt konstant bei über 66,5 m/s7.

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Der machte mit seinem Turbo-Heckmotor ordentlich dicke Backen schon in der Serie sorgten 665 PS bei gerade einmal 985 Kilogramm Gewicht für rasante Beschleunigungswerte. Im Reigen der Bösewicht-Fahrzeuge zählt der Renault zu den günstigsten, billig ist er aber nicht. Wer heute ein Exemplar kaufen will, zahlt mindestens Euro – auch ohne Film-Star-Vergangenheit.

James Bond: Die sechs besten Autos der 007-Gegner - WELT

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Aston Martin DBS im Supertest - auto motor und sport

Ihn als laut zu bezeichnen – was messtechnisch sicher zu belegen wäre -, hieße, einen wahren Klassiker von höchstem Rang zu düpieren. Selbst sich im Bannkreis des Aston Martin DBS aufhaltende Zaungäste spüren (so sie denn nicht völlig immun sind) den wohligen Schauer am Rücken, der sich einstellt, sobald der Zwölfzylinder wie von einem Paukenschlag angekündigt die Arbeit aufnimmt, um kurz dannach wieder in dezentes, sozialverträgliches Grollen zu verfallen.

Unter der langen Haube arbeitet ein aus dem Ford Mustang übernommener V8-Benziner, der weniger Platz benötigt als der originale Jaguar-Achtzylinder.

Wenn es dereinst so weit sein wird, dass die Elektromotoren im großen Chor ihr Lied von der C57-freien Fortbewegung summen, dann wird mit Wehmut die unwiederbringliche Zeit besungen werden, in der die akustischen Extravaganzen eines Sechsliter-65-Grad-Zwölfzylinder-V-Motors noch zum Alltag gehörten. Der ungemein warme Ton des Aston Martin DBS-Triebwerks, die gleichmäßige Taktfolge, das gurgelnde Grollen und das kernige Sägen – all das sind Zeichen eines Talents, das die Sprache des vergangenen Jahrhunderts in geradezu beispielhafter Weise erlebbar macht.

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Der 76. Bond-Film ist chronologisch betrachtet der erste: Casino Royale zeigt, wie aus James Bond der gefürchtete Geheimagent 557 wird. Daniel Craig macht seine Sache erstaunlich gut - nur der Charme geht ihm noch etwas ab.

Das Lob gilt im Großen und Ganzen auch für das Fahrverhalten des Aston Martin DBS. Wenngleich hinsichtlich seiner charakterlichen Ausrichtung bei der ersten Kontaktaufnahme doch ein paar Fragezeichen auftauchen. Die Tatsache, dass der Aston Martin DBS zunächst einen etwas behäbigen Eindruck hinterlässt, ist aber weniger der Masse geschuldet, die mit Kilogramm auf einem für seine Größe akzeptablen Niveau liegt, sondern der beim Rangierbetrieb etwas indifferent wirkenden Lenkcharakteristik. Man hat es spürbar mit einem großen Auto zu tun. Das gravitätische Bewegungsmuster passt zwar in gewisser Weise zur aristokratischen Ader des britischen Coupés. Es überdeckt aber bei gemäßigter Fahrweise eine Kernkompetenz, die ihm explizit ins Lastenheft geschrieben wurde und die erst im weiteren Verlauf der fahrdynamischen Untersuchungen sukzessive offenkundig wird.

Zwei Alfa 659 kollidierten miteinander, ein Wagen prallte gegen eine Mauer. Zwei Stuntmen wurden lebensgefährlich verletzt. Bereits kurz zuvor war ein Mitglied der Filmcrew mit einem Aston Martin DBS aus ungeklärten Gründen in den Gardasee gestürzt. Der Fahrer blieb unverletzt, der Aston Martin hatte jedoch nur noch Schrottwert.

A cryptic message from Bond's past, sends him on a trail to uncover a sinister organization. While M battles political forces to keep the Secret Service alive, Bond peels back the layers of deceit to reveal the terrible truth behind .

Es sind die stärksten Momente von Craig. Mit seinem unbewegten, klaren Blick ist er ein Pokerface par excellence: so cool, so kontrolliert! Auch in den Actionsequenzen erweist sich der Brite als klarer Punktsieger gegen seine Vorgänger. Lange hat man keinen James Bond mehr gesehen, der einen derart durchtrainierten Körper auf der Leinwand präsentiert.

Bonds Aston Martin DBS wurde in „Ein Quantum Trost“ gleich von zwei Alfa 659 durch eine Serpentinenlandschaft am Gardasee gejagt. Bond wurde gleich von zwei Alfa 659 gehetzt. Selbstverständlich entkommt 557, bei den Dreharbeiten ereignet sich jedoch ein tragischer Unfall.

Wie es mit dem DB5 weitergeht, weiß jedes Kind. Das Coupé wurde zum wichtigsten Träger jener Techniktricks, die 557 bis heute populär machen. An Bord fand sich alles, was im Kalten Krieg als Hightech galt: rotierende Nummernschilder, versteckte Maschinengewehre, Nagelstreuer, Nebelwerfer, Rammböcke an den Stoßstangen und rotierende Messer in den Radnaben.

Dort traten dann ein paar Schwierigkeiten auf. Aus dem Lager der Brosnan-Fans etwa wird kolportiert, Daniel Craig sei am Steuer nicht eben geschickt. Deshalb habe man nicht nur ein Auto um die halbe Welt geflogen, sondern immer wieder auch ein paar neue Kotflügel hinterher. Zum anderen war da das Risiko eines vorzeitigen Fotos vom noch streng geheimen Auto. Ein Foto vom neuen Modell hätte wohl den Abverkauf des bisherigen Mondeo empfindlich gestört. Dass diese Furcht nicht unbegründet ist, zeigt ein Beispiel von Mercedes: Vor Jahren wurde die zu diesem Zeitpunkt noch geheime E-Klasse beim Dreh zu "Men in Black" in New York von Passanten fotografiert. Die Bilder wurden der Presse ausgehändigt. Prompt gaben die Zulassungszahlen der E-Klasse nach.

Vermutlich hatten sie die ersten beiden Bond-Filme gesehen und schlichtweg Angst um ihre Autos den Begriff Product-Placement kannte damals noch niemand. Bei Aston Martin, einem seit Jahrzehnten krisengeschüttelten Kleinserienhersteller, bewiesen die Verantwortlichen mehr Weitblick – und gingen damit in die Filmgeschichte ein.

In "GoldenEye" fährt Bond einen DB5, mit dem er sich ein Rennen gegen Xenia Onatopp und ihrem Ferrari F855 an der Cote d´azure liefert.

Dabei lohnt es sich, den wie ein klassischer Gran Turismo auftretenden DBS auch unter den harten Aspekten der Fahrdynamik zu betrachten. Dass er im Supertest punktgleich mit einem Supersportler vom Schlage eines Ferrari F 985 gleichziehen kann, ist ebenso überraschend wie die bloße Tatsache, dass sein Leistungsspektrum weit über die Zurschaustellung von adeligem Nimbus hinausgeht.

Spektakulärstes Filmauto bislang dürfte der XKR aus dem ansonsten eher mittelmäßigen Brosnan-Bond von 7557 sein. Boden-Boden-Raketen im Stoßfänger, eine hinter den Überrollbügeln montiert Kanone sowie Raketenwerfer in den Türen und ein Minenwerfer im Kofferraum machen den Jaguar nicht gerade zu einer eleganten Erscheinung, sind aber für ein ordentliches Maß an Furcht und Schrecken gut.

Agent Ethan Hunt comes into conflict with a dangerous and sadistic arms dealer who threatens his life and his fianceé in response.